Luca App, nein danke!

Luca App nicht mehr als Schlangenöl?

„Schlangenöl ist die Bezeichnung für ein Produkt, das wenig oder keine echte Funktion hat, aber als Wundermittel zur Lösung vieler Probleme vermarktet wird.“ So wird der Begriff bei Wikipedia beschrieben. Im deutschen Sprachraum wurde diese Bezeichnung für zweifelhafte Softwareprodukte erst richtig bekannt.

Alles schmu….du?!

Im vergangenen Jahr habe ich noch mit der offenen Entwicklung der Corona-Warn-App gehofft, dass nun die Zeit der Internet-Ausdrucker vorbei wäre. Leider weit gefehlt, es bedurfte nur die Reichweite eines sehr bekannten deutschen Rappers und die Sache war geritzt. Innerhalb kürzester Zeit wurden meiner Meinung nach planlos wie bei den Maskendeals Verträge abgeschlossen. Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Saarland, Bayern, Sachsen-Anhalt und Hamburg setzen auf die Luca App. Sachsen hat dagegen noch etwas gewartet und auf die Implementierung der weit verbreiteten Corona Warn App gewartet. Was wahrscheinlich zukunftssicher, preiswerter und einen höheren Datenschutz gewährleistet. Das Wort „Schmu“ soll laut Wikipedia von „Schmuser“ abstammen: „Männliche Person, die bei einem Ladendiebstahl den Inhaber durch Reden ablenkt“. Gehört dieser fantastische deutsche Rapper zu den Corona-Glücksrittern?

Die da!?!

Manche IT-Experten wie Linus Neumann vom Chaos Computer Club bezeichnen die Luca App als besseren QR-Code-Scanner. Man fordert deswegen gar eine Bundesnotbremse für die Luca App. Wie sinnfrei diese App zur Kontaktverfolgung ist, zeigt die Webseite luci-app.de. Dort kann man alle Ministerpräsidenten, vier Popmusiker, 25 Max Mustermänner oder sich selbst an jeden beliebigen Ort einchecken lassen. Das sollte man natürlich nicht tun, weil im Zweifel die Gesundheitsämter komplett zusammenbrechen würden.

Geht sie wieder weg!?!

Die Befürchtung ist nun, das auch mein Bundesland Niedersachsen mit der Luca App weiter macht, weil man ja jetzt so viel Geld ausgegeben hat. Wird Luca also bleiben oder auf die digitale Müllhalde landen? Bei allem was ich dazu gelesen oder gehört habe, wäre das eine logische Konsequenz die App zu entsorgen. Offenbar haben die Entwickler der offiziellen Corona Warn App ab Oktober 2020 darauf gewartet, Contact Tracing implementieren zu dürfen. Leider haben dann wohl Nebelkerzen aus anderen Richtungen diesen Vorgang nur unnötig verzögert, was wohl dann in einer Art Torschlusspanik der genannten Bundesländer zu dieser unnötigen Investition in die Luca App veranlasst hat. Vielleicht sollten sie sich das zuletzt oft gescholtene Bundesland Sachsen als Vorbild nehmen? Was technologischen Fortschritt bedeutet, kann man also nicht nur Jahr für Jahr bei den Chemnitzer Linux Tagen erleben.

MfG

Norbert Schulze

Nachtrag: Laut Sicherheitsexperten könnte es durch Sicherheitslücken in Luca-App zu Cyberangriffen auf die Gesundheitsämter kommen: LNP396 Hochsicherheit kommt vor dem Fall

SSHFS, Veracrypt und rdiff-backup

Hallo zusammen,
diesmal stellt uns Olaf seine Lösung für ein verschlüsseltes Backup in der Cloud vor. Genauer gesagt den Aufbau einer eigenen Cloud und Backuplösung unter Einsatz von SSHFS, Veracrypt und rdiff-backup.

Er hat folgende Punkte für seinen Vortrag eingeplant:

  • Erstellung eines Pflichtenheftes
  • Benötigte Hardware
  • Benötigte Software
  • Zugang ohne Passwort zum Server
  • Umgang mit Veracrypt Containern und mounten von Containern
  • Rdiff-Backup (Grundsätzliches)
  • Vor- und Nachteile von vielen kommerziellen Cloudlösungen
  • Vor- und Nachteile dieser Lösung
  • Erfahrungsbericht nach 9-Monatiger Nutzung

Wann: Donnerstag, 8. April 19:00Uhr

Videokonferenz:
https://meet.adminforge.de/WOBLUG-Tre…

Bis dahin,
Norbert Schulze

Heimnetzwerk nach Firmen Standards aufgebaut

Damit es beim Home-Office keinen Stress mehr mit WLAN-Funklöchern oder mit anderen Internetblutsaugern im Haushalt mehr gibt. Schauen wir uns an wie man ein Profi-Heimnetzwerk baut.

Hallo zusammen,
damit es beim Home-Office keinen Stress mehr mit WLAN-Funklöchern oder mit anderen Internetblutsaugern im Haushalt mehr gibt. Wird uns Markus am kommenden Donnerstag in der Jitsi Videokonferenz sein Profi-Heimnetzwerk vorstellen.

Ankündigunstext: Eine Trennung von Kabelgebundenen Netzwerken in verschiedene Segmente (VLAN) ist heutzutage Standard in Firmen. Die Trennung von WiFi Netzwerken ist schon schwerer weil jeder Netzwerkname (SSID) Funkressourcen verbraucht. Im Heimnetz ist es dann durch die vielen Nachbar WiFis dann noch etwas voller auf der Funkstrecke. Mit Unifi ui.com und einem Synology NAS ist es möglich Netze nach Firmenstandards aufzubauen. Zugegeben aktuell ist es mir nicht möglich mein Ubuntu an das WiFi anzuschließen (Ich habe es aber auch nur 15 Minuten versucht), deshalb wäre es Super das gemeinsam zu schaffen. Referent: @mwerner:matrix.org

Wann: Donnerstag, 11. März 19:00Uhr

Videokonferenz:
https://meet.adminforge.de/WOBLUG-Tre…

Bis dahin,
Norbert Schulze