Volkswagen wird zu Volksware

Wolfsburg erlebt die nächste digitale Revolution – und diesmal geht es nicht nur um Autos, sondern um alles. Wirklich alles. Nach der vielbeachteten Transformation im vergangenen Jahr (wir berichteten damals ausführlich) hat man sich in den Führungsetagen offenbar gedacht: Warum bei Mobilität aufhören, wenn man auch den Rest der Welt optimieren kann?

Die Lösung liegt – wie so oft – im Namen. Volkswagen wird zu Volksware. Ein genialer Schachzug, der nicht nur die strategische Neuausrichtung widerspiegelt, sondern auch das Corporate Design schont. Das „VW“-Logo bleibt einfach bestehen. Insider sprechen bereits von der „effizientesten Markenänderung der Industriegeschichte“.

Vom Lenkrad zum Leveldesign

Besonders stolz ist man in Wolfsburg auf die neu entdeckte Kernkompetenz: Software. Jahrelang hat man daran gearbeitet, Benutzeroberflächen so komplex zu gestalten, dass sie selbst erfahrene Nutzer in ehrfürchtiges Staunen versetzen. Funktionen, die sich erst nach mehreren Minuten Suche erschließen, verschachtelte Menüs und kreative Fehlermeldungen – all das hat sich nun als perfektes Trainingslager für die nächste große Vision erwiesen:

Adventure-Games.

„Wenn jemand weiß, wie man Spannung aufbaut, dann wir“, heißt es aus Entwicklerkreisen. „Unsere Infotainmentsysteme sind im Grunde schon kleine Abenteuer. Man weiß nie genau, was passiert, wenn man einen Button drückt.“

Gerüchten zufolge arbeitet Volksware bereits an einem epischen Open-World-Spiel, das intern den Arbeitstitel „Zelda: Der Fluch des Touchscreens“ trägt. Die Hauptquest: Die Lautstärke ändern, ohne versehentlich die Sitzheizung zu aktivieren.

Die Volksware-Konsole: Plug & Pray

Doch damit nicht genug. Um die digitale Souveränität aus Wolfsburg weiter voranzutreiben, soll bald auch eine eigene Spielekonsole erscheinen. Die „VW Play“ (Arbeitstitel) setzt auf ein völlig neues Bedienkonzept: keine physischen Knöpfe, keine klare Menüführung – dafür maximale Immersion.

Das Gerät erkennt angeblich sogar die Stimmung des Nutzers und passt die Komplexität der Benutzeroberfläche dynamisch an. Wer entspannt ist, bekommt ein einfaches Menü. Wer gestresst ist, wird mit zusätzlichen Unterpunkten und zufälligen Systemneustarts belohnt.

Qualität, die man spürt – manchmal sogar versteht

Nach Jahrzehnten hochwertiger Fahrzeuge will Volksware nun also auch hochwertige Software liefern. Ein mutiger Schritt, der zeigt, wie ernst man es mit der digitalen Zukunft meint. Schließlich hat die erfolgreiche Umstellung im vergangenen Jahr bewiesen: Digitale Souveränität funktioniert – besonders dann, wenn man sie einfach selbst definiert.

Und so blickt Wolfsburg optimistisch nach vorn. Bald könnte man nicht nur mit einem Fahrzeug aus Volksware-Produktion unterwegs sein, sondern abends auch mit einem Volksware-Controller durch virtuelle Welten irren – auf der Suche nach der einen Einstellung, die alles einfacher macht.

Bis dahin bleibt uns nur eines: gespannt abwarten. Und vielleicht schon mal üben, Menüs zu navigieren. Man weiß ja nie.

Disclaimer: Dies ist natürlich ein Aprilscherz – noch. Wer weiß, was die Zukunft bringt!

Treffen am Donnerstag 12.03.

Hallo allerseits,

am nächsten Donnerstag gibt es wieder einen Technik-Treff. Wer mag, kann Geräte und Fragen mitbringen, und wir werden uns nach bestem Wissen und Gewissen damit befassen. Es könnte wieder zu spontanen Kurzvorträgen kommen.

Donnerstag, 12. März 19:00 Uhr
Ostfalia Campus Wolfsburg, Gebäude C, Seminarraum 127, Robert-Koch-Platz 8A, 38440 Wolfsburg Stadtplan anzeigen , Navigation und Fahrplanauskunft

Ostfalia – Treffen im Gebäude C rechts

DiDay-Tipp: Suchen ohne Google

Ecosia, DuckDuckGo, metager und viele andere: Unterschiedliche Suchmaschinen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wer tiefer einsteigen möchte – findet weitere Informationen unter:
european-alternatives.eu

CLT2026: Sei online dabei

Wer am 28. und 29 März nicht selbst die Chemnitzer Linux-Tage 2026 an der Technische Universität Chemnitz besuchen kann, dem bietet sich die Möglichkeit, die Vorträge am Rechner via Videostream live mitzuverfolgen. Bis dahin kann sich die Zeit vertreiben und im Archiv stöbern. Aber nicht erschrecken, wenn da mal ein bekanntes Gesicht aus der WOBLUG auftaucht. 😉

Lesestoff

In der aktuellen LinuxUser Community-Edition geht es im Editorial um die Abhängigkeit gegenüber Microsoft und der US-BigTech-Cloud-Anbietern.
Weitere Themen:
DESKTOP-DISTROS: Attraktiv und praxistauglich: Moderne Distributionen für den Alltagseinsatz
Sicher weggepackt: Schlecht bedienbare Software erschwerte früher das Backup auf Desktop-PCs. Heute helfen moderne Anwendungen dabei,
wichtige Daten automatisch zu sichern.
Flotte Aufteilung: Selbst preisgünstige SSDs bieten mehr Speicherplatz, als eine Linux-Root-Partition benötigt. Der verbleibende Platz kann als Festplatten-Cache die Leistung steigern.

Bis dann,
Norbert

Treffen am Donnerstag 12.02. und regionale DiDay-Termine

Hallo allerseits,

am nächsten Donnerstag treffen wir uns zum Technik-Treff. Wer mag, kann Geräte und Fragen mitbringen, und wir werden uns nach bestem Wissen und Gewissen damit befassen. Es könnte wieder zu spontanen Kurzvorträgen kommen. Bitte auch die beiden Termine weiter unten im Text beachten! 😇

Donnerstag, 12. Februar 19:00 Uhr
Ostfalia Campus Wolfsburg, Gebäude C, Seminarraum 127, Robert-Koch-Platz 8A, 38440 Wolfsburg Stadtplan anzeigen , Navigation und Fahrplanauskunft

Ostfalia – Treffen im Gebäude C rechts

Di.Day hier bei uns in der Nähe

Seit Jahresbeginn findet jeden ersten Sonntag ein digitaler Unabhängigkeitstag statt. Es geht im Wesentlichen darum, sich von der Handvoll Big-Tech Unternehmen außerhalb Europas unabhängig zu machen. In kleinen Schritten soll man probieren, die digitalen Fesseln zu lösen. Manche folgen jeden Monat einem Wechselrezept. Dabei gilt dann oft die Plus-1-Regel. Man installiert zum Beispiel neben dem bekannten Messengern aus dem Hause META einfach den freien, unabhängigen Signal-Messenger auf dem Smartphone. Dann hat man METAs Datenkrake zwar noch eine Weile installiert, kann aber zum Beispiel im Status seine Kontakte darauf hinweisen, dass man nicht mehr als gratis Datenspender für ein Milliardengeschäft zur Verfügung steht.
Für alle, die sich das nicht allein zutrauen, gibt es regionale Termine. Dort bieten IT-Profis Unterstützung an.
Sonntag 1. März von 14-16:00 Uhr in Gifhorn
Sonntag 1. März von 15-17:30 in Dannenbüttel

CLT2025 – Vortrags-Programm online

Die Chemnitzer Linux-Tage 2026 laden am 28. und 29 März erneut an die Technische Universität Chemnitz ein und zählen zu den bedeutendsten Veranstaltungen rund um Linux und Open Source im deutschsprachigen Raum. Besucherinnen und Besucher erwartet ein breit gefächertes Programm mit zahlreichen Vorträgen und praxisnahen Workshops, das sich sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an erfahrene IT-Fachleute richtet. Mit dem CLT-Junior-Programm gibt es was für Teenager und die Kleinsten werden im Kinderparadies bespaßt.

In den Vorträgen geben Expertinnen und Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen freier Software, IT-Sicherheit, Datenschutz, digitale Souveränität sowie den Einsatz offener Technologien in Bildung, Verwaltung und Wirtschaft. Ergänzt wird das Programm durch Hands-on-Workshops, in denen Teilnehmende ihr Wissen vertiefen, neue Werkzeuge ausprobieren und direkt mit den Referierenden ins Gespräch kommen können. Eine begleitende Ausstellung, Community-Stände und Mitmachangebote runden die Veranstaltung ab und machen die Chemnitzer Linux-Tage zu einem Treffpunkt für Austausch, Lernen und Vernetzung.

Lesestoff

In der aktuellen LinuxUser Community-Edition geht es im Editorial um den Deutschland-Stack, welcher als „nationale souveräne Technologie-Platt­form für die Digitalvorhaben in Deutsch­land“ quasi Einheit bringen soll.
Weitere Themen:
Leseratte : Gute OCR-Programme sind unter Linux Mangelware. Tesseract erhalten Sie eine universelle, mehrsprachige Software zum automatisierten Erkennen von Texten.
Suchgenie: Anytxt Searcher ist kürzlich aus der Windows-Welt in das ­Linux-Universum eingetaucht. Das Tool fördert blitzschnell ­Ergebnisse zutage und bereitet sie visuell ansprechend auf.
Klingt gut!: EasyEffects hilft dem Sound von notorisch scheppernden
Notebook-Lautsprechern, Kopfhörern und Mikrofonen auf die Sprünge.


Bis dann,
Norbert